Ein Immobilienexposé ist der Schlüssel für einen gelungenen Immobilienverkauf. Denn am Ende entscheidet die Art, wie Sie Ihre Immobilie präsentieren, über Erfolg oder Misserfolg. Nur wenn Ihr Exposé die richtige Käuferzielgruppe anspricht und nur wenn das Exposé einen professionellen Eindruck macht, kommt es zu einem Besichtigungstermin.
Im Folgenden möchten wir Ihnen daher ein paar Anhaltspunkte mitgeben, worauf Sie bei der Vermarktung und insbesondere bei Ihrem Exposé beachten sollten.
Wie sieht ein Immobilienexposé aus und wie ist es aufgebaut?
Zunächst einmal sollte es in Din A4 gestaltet sein, sodass Sie es auch leicht ausdrucken können. Es sollte sowohl Bilder als auch Texte beinhalten, sowie verschiedene informative Überschriften. Es sollte einfach zu überblicken sein, damit der Kaufinteressent schnell einen guten Überblick bekommt. Hierfür eignen sich beispielsweise auch Stichpunkte. Wichtig ist, dass Sie nicht alles bis ins Kleinste Detail beschreiben. Beschränken Sie sich auf das Wesentliche. Auf das, was für die Kaufinteressenten wichtig ist. Denn Interessenten entscheiden oft schnell am Titel, anhand der Fotos und Überschriften, ob die Immobilie grundsätzlich erstmal passt oder nicht.
Tipp: für diejenigen, die dann wirklich großes Interesse an der Immobilie haben, lohnt es sich beispielsweise, eine ausführliche Seite im Internet zu erstellen oder nochmal ein weiteres Dokument zu, in dem ausführlichere Informationen zu finden sind. Je mehr Sie dort klären können, desto weniger Fragen fallen hinterher an.
Als Überschrift eignen sich beispielsweise Formulierungen wie „Renovierte 3-Zimmer Wohnung mit großem Garten in Altona“. So hat der Interessent bereits viele wichtige Informationen auf einen Blick und weiß, worum es geht.
Das sollten Sie bei den Immobilienfotos beachten
Die Sache mit den Fotos ist nicht ganz so einfach, wie es vielleicht auf den ersten Blick scheint. Mit mal eben ein paar Fotos machen, ist es nicht getan. Im besten Falle engagieren Sie einen Immobilienfotografen. Er kennt sich damit aus und weiß genau, wie er Ihre Immobilie darstellen muss.
Die Fotos sind immer das, worauf der erste Blick fällt und was den ersten Eindruck ausmacht. Daher sollten Sie hier genau auswählen, wie Sie Ihre Immobilie präsentieren möchten.
Zum einen sollten sowohl Außen- und Innenaufnahmen vorhanden sein. Im besten Falle ist alles auf den Fotos ersichtlich. Achten Sie bei den Fotos darauf, dass Sie professionell wirken und zum einen schön freundlich hell und zum anderen farblich kräftig wirken. Machen Sie die Aufnahmen am besten bei schönen Wetter. In der prallen Sonne könnte das Erstellen von Fotos allerdings ungünstig sein. Je nachdem, wie die Schatten fallen.
Vor allem bei den Innenaufnahmen sollten Sie darauf achten, dass die Immobilie möglichst hell wirkt. Öffnen Sie alle Vorhänge und machen Sie das Licht an. Ansonsten macht es in jedem Fall Sinn, die Fotos nachzubearbeiten. Bevor Sie mit den Innenaufnahmen starten, achten Sie auch nochmal darauf, dass alles ordentlich, sauber und aufgeräumt ist – egal, in welchem Zustand sich die Immobilie befindet. Ob Baustelle oder noch bewohnt. Sollten noch ein paar Möbel in der Wohnung stehen, achten Sie darauf, dass Ihre Fotos eine gemütliche Atmosphäre ausstrahlen. Dekorationen wie Kissen, Kerzen oder auch Pflanzen können das ebenso nochmal ein wenig unterstützend wirken.
Und das Wichtigste: Seien Sie ehrlich. Versuchen Sie nicht, auf den Fotos irgendwelche Mängel zu kaschieren oder zu verschweigen. Der Interessent ist hinterher nur enttäuscht, weil er sich eine ganz andere (schönere) Immobilie vorgestellt hat.
Das sollten Sie beim Text für Ihr Exposé beachten
Hierfür sollten Sie sich zuerst einmal klar machen, wer überhaupt die Käuferzielgruppe Ihrer Immobilie ist. Worauf achten diese besonders und was ist ihnen wichtig? Anhand dieser Punkte können Sie bestimmte Pluspunkte dann in Ihrem Exposé hervorheben. Bei Familien macht es beispielsweise Sinn, Kindergärten oder Schulen in der Nähe zu erwähnen.
Erstellen Sie sich im nächsten Schritt dann eine Liste mit allen wichtigen Informationen, die mit in das Exposé gehören. Beispielsweise folgende Punkte kommen hierfür unter anderem in Frage:
- Verkaufspreis
- Verfügbarkeit
- Beschreibung (Baujahr, Zimmeranzahl, Wohnfläche etc.)
- Zustand der Immobilie
- Besonderheiten / Ausstattung (Garten, Balkon, besondere Fenster / Türen etc.)
- Umgebung
- Dokumente (Energieausweis, Grundriss etc.)
- Ihre Kontaktdaten
Als Kontaktdaten geben Sie am besten sowohl Telefonnummer als auch Mailadresse an, damit Sie auf verschiedenen Wegen erreichbar sind.